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Tiergestützte Pädagogik

Was ist Tiergestützte Pädagogik und was kann sie bewirken?

Unabhängig vom Alter eines Menschen, können Tiere viele positive Wirkungen auf die Psyche eines Menschen auslösen.

Kinder, insbesondere Stadtkinder, haben in der heutigen Zeit in der Regel zu wenig positiven und „haut“-nahen Kontakt zu Tieren. Viele Kinder kennen Tiere nur aus dem Fernsehen oder von Bildern. Dabei kann für Kinder und deren Entwicklung der regelmäßige Kontakt zu „echten Tieren“ eine Bereicherung für das ganze Leben sein, insbesondere dann, wenn die Tiere artgerecht gehalten werden und den Kindern angenehmer Kontakt ermöglicht wird.
Die Kinder lernen fast wie von selbst, den richtigen Umgang mit Tieren und erleben, wie schön und bereichernd der Kontakt sein kann.
Tiere fördern das Einfühlungsvermögen und dieses Verständnis für die Gefühle anderer Lebewesen, übertragen die Kinder später ganz automatisch auf ihre Mitmenschen.
Die Kinder lernen die Tiere nicht nur lieben. Ganz automatisch schätzen sie die Lebewesen und die Umwelt mehr und leben diese Wertschätzung auch, wenn sie erwachsen sind.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei Kindern, die in Ruhe z.B. einen Hund streicheln, die gleichen Gehirnströme zu messen sind, als wenn sie von ihrer Mutter gehegt und liebkost werden.

Ein Hund in der Klasse kann folgendes bewirken:

  • Die Kinder werden einfühlsamer (Empathie) und leben dies auch im Erwachsenenalter.
  • Positiver Einfluss für die Konzentration im Unterricht.
  • Eine mögliche, weitere Motivation, in die Schule zu gehen.
  • Eventuell vorhandene Angst vor Hunden wird merklich gesenkt oder beseitigt.
  • Der richtige Umgang mit Hunden/Tieren wird nicht nur gelehrt sonder auch praktisch gelebt.
  • Schüchterne oder traurige Kinder sehen im Hund einen „Gesprächspartner“, der immer für sie da ist.
  • Das Verständnis der SchülerInnen für die Schwächen und Bedürfnisse anderer ist deutlich spürbar und Hilfsbereitschaft sichtbar.
  • Das positive Klassen-Gemeinschaftgefühl ist stark ausgeprägt – soziales Lernen wichtig.

Manche Schulen lassen immer wieder „Besuchstiere“ kommen.
In unserer Schule gibt es eine Klasse, wo regelmäßig die gleichen geprüften Therapiehunde anwesend sind und die Lehrerin mit dem Abschluss des Universitätslehrganges „Tiergestützte Pädagogik“ eine fundierte Ausbildung hat.

Die „Tiergestützte Pädagogik“ und der daraus resultierende positive Kontakt zu Tieren, ist ein wertvoller Beitrag zur Erziehung und Entwicklung unserer Kinder.

Hier können Sie gerne einen Zeitungsbericht zur "Tiergestützten Pädagogik" aus unserer Klasse downloaden: "Mein Haustier, Ausgabe April 2010"